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   Modellprojekt Sport verein(t)
Erfreuliches Fazit
 
Mit diesem Modellprojekt „Sport verein(t)“, das Ende Oktober 2018 endete, verknüpften die Jobcenter und der Landessportbund die Erwartung, dass die Teilnehmenden durch die Wahrnehmung von Bewegungsangeboten gesundheitsförderndes Verhalten erlernen, soziale Kontakte knüpfen und nach Beendigung der geförderten Mitgliedschaft weiterhin aktiv am Vereinsleben teilnehmen. Dies sollte auch zu ihrer Stabilisierung und Aktivierung beitragen und sie dadurch bei ihrer Suche nach einer neuen Beschäftigung unterstützen. Den teilnehmenden Vereinen bot sich durch diese Initiative eine hervorragende Möglichkeit, für ihre Sportangebote zu werben und daraus resultierend neue Mitglieder zu gewinnen.

Das niedersächsische Modellprojekt „Sport verein(t)“ kann getrost als Erfolg gewertet werden. Die bis dato einmalige Zusammenarbeit von Jobcentern und Sportbünden sowie Förderern hat neue Allianzen geschaffen, um Menschen mit sozialen Benachteiligungen eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft in einem Sportverein Ihrer Wahl zu ermöglichen. Die Initiierung der Zusammenarbeit zwischen Jobcentern und Sportbünden hat auch zu neuen Formen des Austauschs und der Zusammenarbeit im organisierten Sport geführt. In Peine und Hildesheim sind durch „Sport verein(t)“ Nachfolgeprojekte entstanden, die den inklusiven Ansatz weiterführen.

Die Teilnehmer/innen haben durch Sport und Bewegung in einem Sportverein freudvolle Erfahrungen gemacht.
542 Menschen haben an dem dreijährigen Projekt teilgenommen. Das Projekt hat dazu beigetragen, durchschnittlich 18,35 % aller Teilnehmer/innen in Arbeitsaufnahmen, Nebenbeschäftigungen oder Berufsausbildungen zu bringen. Auch das Ziel, über die Zeitdauer des Projektes hinaus, Menschen zu einer Mitgliedschaft in einem Sportverein zu motivieren ist gelungen: 233 in Sportvereinen Verbliebene stellen eine Quote von 42,98% dar. Besonders erfreulich war der Fakt, dass der LSB Mitte 2016 die Förderung von Mitgliedschaften auch für Flüchtlinge und Asylbewerber ermöglichte und das Projekt somit maßgeblich zur Integration dieser Menschen beitrug.

„Sport verein(t)“ kann nun als „Blaupause“ für andere Sportbünde und Sportvereine dienen, um noch mehr sozial benachteiligte Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen.
 
hjm
 
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